Streckenerfassung im Quadrat auf Umwegen

Wie man es an einem Tag schafft, in zwei Streckenerfassungen der Bahn zu kommen und Schnee und Frühling zu sehen verraten wir euch hier.

Also: Man entscheide sich spontan dafür von der Reise vom Bündnerland ins Zürcher Unterland nicht den direkten Weg einzuschlagen. Zudem versuche man eine möglichst schöne Route zusammen zu stellen. Anforderungen: Möglichst wenig umsteigen, so dass ein, zwei (vielleicht auch 3,4,5,6) Dinge unterwegs erledigt werden können.

Frühen Morgens ging es mit Regenschirmen los zum ersten Zug. Dieser führte uns nach Disentis/Mustér. In diesem Zug wurden wir das erste Mal nach unserer Reiseroute befragt..

Wirklich schön war es aber auch in Disentis nicht, wir hatten aber auch nicht viel Zeit für einen Regentanz- der Anschlusszug fuhr sogleich weiter. Im gut geheizten Zug ging es Richtung Oberalp und Andermatt. Auf dem Oberalppass hätten wir eine Sonnenbrille sehr gut brauchen können. Auf dem Oberalppass blickten wir direkt in den, noch grosszügig vorhandenen Schnee. Sogar die Sonne blinzelte uns kurz entgegen. Zum Glück führte uns der Zug auch wieder Richtung Tal in den Frühling. Aus dem Zugfenster wurden diverse frühlingsbringende Pflanzen bestummen.

In Andermatt war Mittagspause geplant. Allerdings war das Dorf wie ausgestorben – ob das an der Nebeldecke lag? Ein Döner-Restaurant war offen – daher beklagen wir uns nicht und assen fein. Sogar der Geocache hatte geschlossen – also weiterreisen… Die Reise führte uns durch den Furka-Tunnel und durch das Oberwallis nach Brig. Da war es schon ziemlich warm – fast schon T-Shirt Wetter.

Die letzte Zugfahrt führte uns von Brig durch den Lötschberg und via Bern nach Hause. Kurz nach dem Lötschbergtunnel durften wir unsere Reiseroute noch einmal erklären. Wenn es nun also irgendwann Direktverbindungen vom Bündernland via Andermatt-Brig nach Zürich gibt wisst ihr wer schuld ist ;-).

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